„Ich hatte Angst, dass die Beziehung zu meinem Sohn den Bach runtergeht."
Shownotes
„Ich hatte Angst, dass die Beziehung zu meinem Sohn den Bach runtergeht." – Frederikes Weg zurück zur Verbindung
Frederike war an einem Punkt, an dem sie nicht mehr wusste, wie sie mit ihren Kindern umgehen soll. Konflikte endeten in Gefühlsausbrüchen, die sie selbst überfordert haben – und eine Wut, die sie nicht einordnen konnte. Was sie am meisten angetrieben hat, sich Hilfe zu suchen: die Angst, dass die Beziehung zu ihrem Sohn den Bach runtergeht.
In dieser Folge spricht sie offen darüber, was sie damals bewegt hat, sich zu melden – und was sich seitdem in ihr und in der Beziehung zu ihrem Sohn verändert hat.
Themen in dieser Folge
- Überforderung und Gefühlsausbrüche in Konfliktsituationen mit Kindern
- Wut ohne erkennbare Ursache – und was wirklich dahintersteckt
- Die Angst, die Verbindung zum eigenen Kind zu verlieren
- Warum Gesprächs- und Verhaltenstherapie oft an der Oberfläche bleiben
- Was passiert, wenn man beginnt, eigene Kindheitsprägungen zu bearbeiten
- Wie sich die Beziehung zu ihrem Sohn durch die Arbeit an sich selbst verändert hat
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Transkript anzeigen
00:00:00: Niklas Hi. Wie schön, dass du da bist. Wie schön, dass du bei der fünften Episode von Dein Weg beginnt in dir einschaltest und zuhörst. Ich spreche heute mit Frederike. Frederike habe ich im Rahmen meines Programms kennengelernt und ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich das erste Mal mit ihr gesprochen habe und was sie mir geschildert hat, wie es ihr geht, was sie gerade innerlich erlebt und vor allem, wie sie die Teilnahme an meinem Programm erfahren hat und wie es ihr danach geht, was sie heute erlebt und was sich vor allem für sie verändert hat.
00:00:31: Niklas Frederike beschreibt ganz genau. Sie arbeitet schon lange mit sich selbst und ihren Themen auch im Rahmen von verschiedenen Therapien und berichtet, was der Unterschied ist und was jetzt anders ist. Nachdem sie mein Programm über drei Monate erlebt hat und ich bin total dankbar, dass sie diesen Mut aufgebracht hat, ihre persönliche Geschichte zu teilen. Viel Spaß beim Anhören!
00:00:52: Niklas Hallo, liebe Frederike, schön, dass du da bist. Ich freue mich, dich zu sehen. Auch nach gestern Abend dann natürlich noch mal und du bist ja hast dich bereit erklärt, einmal zu berichten, wie das so war für dich. Der Prozess, den du jetzt erlebt hast.
00:01:10: Niklas Die erste Frage, die ich immer stelle, ist.
00:01:15: Niklas Ich kann mich auch noch. Wir hatten das ja auch schon ein bisschen was her, jetzt fast ein halbes Jahr, oder? Oder? Ja, Dezember. Genau. Ja, ja, nicht ganz. Ich kann mich an die erste Gespräche immer noch immer sehr gut erinnern. Was hast du mir dort beschrieben in dem Erstgespräch, Was du gerade so für Situationen erlebst? Wenn man dich beobachtet hätte oder einen Film gedreht hätte von den Situationen, die du dort erlebt hast, wen hätte man dort gesehen?
00:01:46: Frederike Hm, ja, ich war ja zu dem Zeitpunkt sehr verzweifelt, weil ich an einem Punkt war, wo ich nicht mehr wusste, wie ich insbesondere mit meinen Kindern, aber auch mit meinem Mann umgehen kann in Konfliktsituationen. Also gerade wenn es zu Konflikten kam, war ich sofort überfordert und ja, konnte mit diesen Situationen einfach gar nicht umgehen. Habe Gefühlsausbrüche erlebt, die, die mich persönlich überfordert haben und die ich auch nicht so erleben wollte, aber keinen Ausweg wusste.
00:02:29: Frederike Na ja, und deswegen hatte ich mich entschieden, mich bei dir zu melden. Ja. Wie hast du diese Situation innerlich erlebt? Die, die da passiert sind? Ich hatte ja erst mal diese innere, innerliche, diese Verzweiflung, die ich gespürt und gefühlt habe, aber auch häufig sehr viel Wut, die ich nicht einordnen konnte. Ja, die auf einmal über mich kamen, die ich auch häufig einfach nicht abstellen oder kontrollieren konnte.
00:03:01: Frederike Aber auch natürlich dann im Nachhinein. Extreme Traurigkeit, Überforderung in den Situationen, viel Überforderung habe ich erlebt und genau das waren so die Hauptgefühle, die ich da durchlebt habe. Ja.
00:03:22: Niklas Was war der Grund dann, Wenn du da noch mal zurückblickst auf diese Zeit, dass du gesagt hast, jetzt buche ich mir hier bei Niklas ein Gespräch, jetzt mache ich, mach, jetzt mache ich was. Kannst du dich noch erinnern, was du. Dieser Punkt war in dir, diese Grenze oder diesen Schritt, den du gegangen bist. Was hat dich dazu bewegt, das zu tun?
00:03:41: Frederike Ja, ich hatte dich ja bei Insta. Irgendwie. Zufällig bin ich auf dich gestoßen und du hattest so einige Videos zu dem Zeitpunkt gepostet, die mich eben total berührt haben und wo ich wusste, das ist genau das, was ich gerade durchlebe, nämlich was mich dazu gebracht hat, mich zu melden, war, dass ich große Angst hatte, dass die Beziehung vor allem zu meinen Kindern oder auch in dem Fall zu meinem Sohn.
00:04:09: Frederike Einfach den Bach runtergeht. Ja, dass wir es nicht schaffen, eine eine gute Mutter Kind Beziehung zu führen, dass er sich immer weiter von mir entfernt, dass ich ja keine Nähe mehr zu ihm aufbauen oder die Nähe nicht aufbauen kann, die ich mir wünsche. Und genau das war für mich der Hauptgrund, mich zu melden.
00:04:33: Niklas Kannst du dich noch erinnern, als du dann dem dir die Daten eingetragen hast, bis zu dem Termin, wo wir gesprochen haben, wie es dir da ging, was da passiert ist in dir. Ja, ich war froh, dass ich diesen Schritt gegangen war, weil ich. Also ist ja nicht so, dass das das erste Hilfsangebot war, was ich wahrgenommen habe. Also ich habe schon vorher einige Therapien.
00:05:01: Frederike Durchlebt oder? Oder auch. Therapien halt gemacht und habe aber nie den Eindruck gehabt, dass mich das wirklich in dem, was ich da gespürt und gefühlt habe, weitergebracht hat. Es blieb immer alles sehr an der Oberfläche und als ich mich dann gemeldet hat, habe ich das erste Mal den Eindruck oder das Gefühl, ja, das könnte jetzt einen anderen Weg einschlagen.
00:05:26: Frederike Das könnte jetzt tiefer gehen als all das, was ich vorher erlebt habe. Da war ich natürlich sehr gespannt. Aber ich hatte auch Angst, weil ich ja wusste, da starte ich was Neues. Kann ich ja und kann ich gut verstehen. Da bist du auch nicht der einzige Mensch, dem das in diesen Situationen so geht. Deswegen finde ich das auch wichtig, darüber zu sprechen, dass das irgendwie auch ganz normal ist und dazu gehört und auch schon immer gleichzeitig der erste Schritt der Lösung ist, wenn man das Bewusstsein dafür hat, dass es irgendwie ein Problem oder ein Problem erleben gibt, wie war das dann finde ich das Gespräch mit mir zu führen?
00:06:05: Unbekannt Ich hatte ja so gar keine Vorstellung. Ich war sehr überrascht darüber, wie schnell oder wie leicht es mir fiel, mich doch zu öffnen und auch Themen schon im Erstgespräch anzusprechen, die ich wahrscheinlich mit vielen anderen nicht angesprochen hätte. Und ich kann mich erinnern, dass mich das auch sehr berührt hat und.
00:06:33: Unbekannt Aber dann im Nachgang war es für mich eine große Erleichterung, dass ich gemerkt habe, so, ich glaube, dass ich da richtig bin. Auf diesem Weg, den ich da jetzt eingeschlagen habe. Und ich habe ja auch schnell die Entscheidung getroffen, das Gruppenprogramm zu starten. Okay. Ja, jetzt gucken wir mal jetzt schon wieder die Zeit vor auf heute nicht aus Dezember, sondern April 2026.
00:07:00: Unbekannt Wie geht es dir jetzt, wenn du diese Personen, die du beobachtet hast, wen siehst du denn jetzt in bestimmten Situationen? Was ist anders?
00:07:10: Unbekannt Im. Es hat sich sehr viel verändert. Ähm, es hat sich nicht alles verändert. Es geht ja auch nicht. Dafür ist die Zeit zu kurz. Ja, aber es hat sich wahnsinnig viel verändert. Also vor allem die Beziehung zu meinen Kindern und vor allem zu meinem Sohn hat sich so positiv entwickelt. Er ist sehr gefühlsstark, sehr emotional. Da sind wir uns sehr ähnlich.
00:07:37: Unbekannt Und früher war ich oft überfordert mit dieser Emotionalität, die er gezeigt hat. Und da merke ich, dass ich viel, viel besser auf ihn eingehen kann. Diese Gefühlsausbrüche auch viel besser nachvollziehen kann und die mich nicht mehr im Innern berühren müssen. In dem Sinne von Die überfordern mich Also natürlich berühren sie mich sehr, ja, aber sie überfordern mich nicht immer.
00:08:07: Unbekannt Also immer noch mal klar. Aber ich habe gemerkt, ich kann viel, viel besser damit umgehen, viel besser auf ihn eingehen und bin innerlich einfach viel gelassener und ruhiger in Situationen. Ja, ja, also das hat sich wirklich verändert und das ist so unglaublich, was in dieser kurzen Zeit mit mir passiert ist. Das macht mich total glücklich. Super stolz auf das habe ich ja gestern auch schon gesagt, dass es sein, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe und mich meinen Dämonen auch gestellt habe, denn da sind ja schon war einfach sehr, sehr viel in meiner Kindheit los und ich habe das bearbeitet und bin es angegangen.
00:08:52: Unbekannt Und ja, das hat jetzt dazu geführt, dass es wirklich viel besser läuft. Ja, danke dir fürs Teilen. Es freut mich total, dass du das so erlebst und erleben kannst. Du hast gesagt, du hattest vorher schon verschiedene Sachen auch gemacht, Therapie, Erfahrung gemacht. Wie hast du jetzt quasi das, was du jetzt erlebt hast, in der in deiner Veränderung und der Tiefe, die du erfahren hast?
00:09:15: Unbekannt Was ist da für dich anders im Vergleich zu den Sachen, die du vorher gemacht hast? Ja, die Therapien, die ich gemacht habe, das waren häufig Gesprächstherapie und auch mal Verhaltenstherapie. Aber die haben ja immer nur konkrete Situationen erarbeitet, die ich mitgebracht habe. Aber der Ursache für diese Erlebnisse ist ja nie auf den Grund gegangen worden. Und das war jetzt mit dem Programm natürlich ganz anders, weil wir sind ja wirklich in die Kindheit zurückgegangen.
00:09:49: Unbekannt Wir haben bestimmte Situationen der Kindheit bearbeitet, ich habe die erlebt, ich habe teilweise Situationen erlebt, die ich lange in irgendwelchen Schubladen verpackt hatte, und das war vorher ja nie so, also das war eher so ein. Mir kommt es heute so vor wie nette Gespräche, die ich geführt habe, um so den alltäglichen Ballast loszuwerden. Ja, und das war jetzt da nicht so genau in.
00:10:16: Unbekannt Was würdest du jemandem sagen, wer gerade eine Situation hat, wo er, wo er oder sie merkt, es war. Ich kann das so nicht mehr. Ich erlebe da etwas, was ich in der Form nicht möchte und es baut sich auf und ich möchte es für mich lösen. Gleichzeitig ist da aber vielleicht eine Hürde, vielleicht eine Hürde Scham, sich zu öffnen, zu teilen, gegebenenfalls auch eine Hürde, Geld zu investieren, Zeit zu investieren.
00:10:40: Unbekannt Was würdest du so einer Person sagen, nach der Erfahrungen, die du jetzt gemacht hast?
00:10:48: Unbekannt Ähm, also das Erstgespräch kostet ja erst mal nichts mehr. Na und? Ich würde jedem raten, dieses Erstgespräch zu machen, einfach um zu schauen passt das für mich? Bin ich an dem richtigen Punkt? Weil das ist total wichtig, finde ich. Also man muss davon wegkommen zu denken, man muss andere ändern. Also ich hatte auch eine Zeit, da habe ich gedacht, meine Kinder, da passt irgendwas nicht, die müssen keine Ahnung, Unterstützung, Förderung, irgendwas bekommen, dann wird das schon laufen.
00:11:25: Unbekannt Aber irgendwann habe ich ja verstanden, ne, die müssen sich nicht verändern, Ich muss mich verändern, ich muss an mir arbeiten. Und wenn man an dem Punkt ist und dann würde ich jederzeit raten, das Erstgespräch zu buchen und dieses Programm zu machen, Weil ich habe mich nie so schnell öffnen können wie in diesem Programm. Das hätte ich nie gedacht.
00:11:48: Unbekannt Wir waren ja eine Gruppe von acht Leuten, die sich vorher nie gesehen hatten. Aber das jeder von uns war ja irgendwie sofort drin und hat sofort sein Innerstes irgendwie geteilt. Und es war super hilfreich, weil man sich ja auch häufig einfach wiedererkannt hat in den Problemen und Erzählungen der anderen. Und wir sind in so kurzer Zeit auch so eng zusammengewachsen und konnten uns somit auch sehr gut unterstützen.
00:12:18: Unbekannt Ja, und auch diese Hürde, die ich so erst hatte, ja nur online und man sieht sich ja nur über die Kamera. Mir hat das so also mir hat es geholfen, weil.
00:12:32: Unbekannt Ich trotzdem ja für mich irgendwie entscheiden konnte, wie gebe ich mich jetzt, wie was lasse ich zu? Es ist bin ich in so einem, wenn man sich so gegenübersitzt, schwieriger? Ja, also ich kann. Ich würde sofort wieder machen. Ja, genau. Und freue mich auch schon, dass es weitergeht. Ja, wir sehen uns ja auch noch mal ein paar Mal.
00:12:57: Unbekannt Genau. Und da freue ich mich auch schon drauf. Deswegen dann Friederike Danke dir vielmals. Und dann freue ich mich, wenn wir uns spätestens in einem Monat dann bei der nächsten Session wiedersehen. Genau über sie. Ciao.
00:13:11: Unbekannt du nach dieser Aufnahme das Gefühl hast, dass es in dir etwas gibt, worüber du sprechen möchtest. Mein Team und ich sind da. Wir sprechen in unserem kostenlosen Gespräch immer darüber, wie es dir geht, was dich gerade beschäftigt. Was für Prozesse und Muster in dir wirken und zu was diese in deinem aktuellen Leben und in deinem Lebensgefühl gerade beitragen.
00:13:36: Unbekannt Die Gespräche, die wir führen, sind immer zu 100 % kostenlos und ganz wichtig zu 100 % vertraulich. Das bedeutet, wenn du das Gefühl hast, dass du an Themen, die in dir gerade wirken, arbeiten möchtest, du aber nicht weißt, wie. Nutze das Angebot gerne. Du kannst auf www. niclas hein.com dir direkt ein kostenloses Erstgespräch buchen. Dort musst du einfach nur deinen Namen und deine Telefonnummer hinterlassen.
00:14:01: Unbekannt Dann meldet sich Jette aus meinem Team bei dir. Hier stimmt ein Gespräch ab und du sprichst dann entweder mit mir oder mit einem Coach oder einer Coachin aus meinem Team. Und wir besprechen ganz in Ruhe innerhalb von einer Stunde, wie es dir gerade geht, wo du gerne hin möchtest und ob wir dich bei diesem Prozess gegebenenfalls unterstützen können oder nicht.
00:14:24: Unbekannt Und selbst wenn es nicht passt, dann gucken wir immer gemeinsam, was für Schritte du gehen könntest, um deinem Ziel näher zu kommen. Wir freuen uns auf dich.
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